wow
Kurz und knackig widergegeben, worüber ich schon seit längerem nachgrübel:
Ist es nicht wesentlich gesünder und wertschätzender, davon auszugehen, dass der Mensch gut ist als davon auszugehen, dass er böse ist?
Hallo ihr Leute, die ihr schon Komments abgegeben habt: Ich hatte noch etwas verlinkt, habt ihr das überhaupt gesehn? Wenn nicht, klickt mal oben auf "Mensch"! :))

10 Comments:
keine ahnung, ich glaube auf diese Fage gibt es keine Antwort. Das muss einfach jeder selbst wissen.
Wenn man einen Menschen trifft ist es meiner Meinung nach immer gut ihm eine Chance zu geben "gut" zu sein.
Das ist nicht einfach, wenn man schon viele negative Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, denn das Unterbewusstsein stuft dann jemanden völlig ohne Grund als unsympatisch ein (weil er/sie einen an jemand völlig anderes erinnert) und der Verstand versucht das dann zu begründen, was fast immer möglich ist.
Von diesem Gesichtspunkt her finde ich es gut, Menschen positiv entgegenzutreten und selbst wenn jemand erstmal negativ auffällt das differenziert zu seinem Charakter zu sehen, weil es vielleicht nur eine Momentaufnahme ist oder eben nur ein unsympathisches Gefühl.
Andererseits wenn man jemandem entgegentritt und erstmal das Positive sieht, könnte man enttäuscht werden. Es ist nicht einfach da einen Weg zu finden ohne dass man sich der Gefahr einer Enttäuschung dahingibt.
Jemanden anzunehmen, wie er ist bedeutet ihn nicht gleich in eine Schublade zu stecken und mal die Gefühle nicht überzubetonen und dem Verstand zu vertrauen. Irgendwann könnte es sein, dass die Gefühle dann allen Menschen gegenüber erstmal eher positiv sind.
wie gesagt, ich glaube das das Verlangen gut zu sein, dass in vielen Menschen liegt oft mit dem einfachen gut sein verwechselt wird. Ich lugne keines Falls, das viele oder vielleicht sogar alle? Menschen gut sein wollen, aber da sit halt eben auch noch etwas anderes in den Menschen als ihr Drang gut zu sein. Nur weil ein Mensch gut sein will heißt das finde ich noch lange nicht, dass er auch gut ist.
Das ist meine Ansicht, aber es gibt tausend verschiedene und ich will hier auch jedem seine eigene Ansicht lassen - allerdings will ich nochmal drauf hinweise das in der Bibel mehrfach steht das im Menschen nichts gutes ist - ich werd mal versuchen ein paar Stellen rauszusuchen ...
Grundsätzlich ist es das Richtige, einen Menschen, bevor man ihn "richtig" kennelernt, erstmal als "gut" zu beurteilen. Denn wenn man ihn gleich als schlecht oder böse abstempelt, befindet man sich doch dauernd in einer Art Wettkampf, in dem das "Opfer" zunächste beweisen muss, dass es im Prinzip gut ist. Man darf Menschen gegenüber eben nicht allzu skeptisch sein. Zumal es immer Bereiche geben wird, wo der "Böse" auch Herz zeigt, wo andere vielleicht die Augen vor verschließen und wo der "Gute" sich davon hinreißen lässt, mal was zu tun, was nicht so ganz richtig war. Der Grundzustand eines Menschen ist doch das Streben nach Liebe, Harmonie...Letztendlich glaube ich, dass jedes Fehlverhalten den Wunsch nach einer Linie, wie oben kurz beschreiben, widerspiegelt. Doch gerade hier haben wir das Theorie-Praxisspiel. Im Kopf seh ich das ganz sachlich so, wie ich es beschreibe und schaffe es doch nicht immer, mich so zu verhalten, dass ich stes versuche, das Gute in Leuten zu sehen, die mir zunächste unsympathisch erscheinen. Andersrum ist das bestimmt auch nicht anders.
>>Hallo ihr Leute, die ihr schon Komments abgegeben habt: Ich hatte noch etwas verlinkt, habt ihr das überhaupt gesehn? Wenn nicht, klickt mal oben auf "Mensch"! :))
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Ja, den Link habe ich gesehen, habe deine Fragestellung aber gesondert beantwortet, eher unabhängig von dem Link, weil mir dazu eben was eingefallen ist... insbesondere wegen der schon vorhanden Kommentare. So läuft es weiter.
Die Kommentare machen sich eigenständig. Aber deine Intervention könnte da helfen :-)
ich finde es ziemlich kurzsichtig Menschen einfach sobald man sie kennenlernt als "gut" zu bezeichnen. Ich glaube eher man sollte Menschen nicht danach beurteilen das sie vielleicht von Grund auf Böse sind. Wenn man allerdings versucht alle Menschen am Anfang mal gut zu finden, dann kann das einen selbst sehr verletzen. Mal ganz ehrlich: kein Mensch kann allen Menschen gleich positiv eingestellt begegnen, allein deshalb weil er sich vor dem einen schützen muss und vor dem anderen nicht.
Und weils hier so schön rund geht... Das der Mensch ja eigendlich gut sei ist ein Grundideal des Humanismusses.
Was bedeutet das denn? Was heisst es. Fähig gutes zu zu. Ja, ganz klar. Durch den Sündenfall kann der Mensch ganz klar unterscheiden was gut, was böse ist. Und er ist durchaus in der Lage auch gutes zu tun. In der Lage sein Gutes zu tun ist aber nicht dasselbe wie gut zu sein. Paulus schreibt im Römerbrief, daß der Mensch böse ist. Was meint er damit? Ich glaube es geht darum, daß der Mensch ohne Gott sich ausserhalb des "Guten", ausserhalb des "göttlichen Dunstkreises" aufhält. Jesus sagt mal: Ihr nennt mich gut, gut ist nur Gott alleine. Damit kann er aber nicht anders als Böse sein, den das Böse - und vor allem auch der Böse, ist ausserhalb des Guten.
Was aber auch ist, jeder Mensch hat eine Ahnung davon was Gut sein wirklich bedeutet und sehnt sich danach und er versucht es zu erlangen. Aber ohne Gott kann er daran nur scheitern. Deswegen gibt es durchaus viele Menschen die ohne Gott leben und gutes tun, aber "gut" wird ihr inneres dadurch nicht.
Nun, ich versuche, jedem Menschen erst einmal wertschätzend gegenüberzutreten und zu glauben, dass in ihm etwas Gutes steckt und er tief im Innern auch gern gut sein möchte. Gleichzeitig versuche ich mir darüber im Klaren zu sein, dass Menschen nur "Menschen" und keine "Perfekties" sind. Somit nehme ich in Kauf, enttäuscht zu werden.
Das tut weh. Aber ich möchte weg von Selbstmitleid und jedem Menschen immer wieder die Chance geben, mir zu beweisen, dass er das Gute will.
Ich glaube, Jesus hat es auch so gemacht. Seine Freunde um ihn rum waren ja auch nicht gerade Perfekties und trotzdem hat er ihnen immer wieder eine wertschätzende Haltung gegenüber gebracht.
Ich frage mich, wie ich einem Menschen eine wertschätzende Haltung gegenüber haben kann und ihn gleichzeitig für von Grund auf böse halten kann?
Das passt für mich nicht zusammen. Jesus scheint es hinbekommen zu haben.
Vielleicht schließt das eine das andere ja nicht unbedingt aus?
wertschätzen und böse.
Hmmm ich rechne schon damit daß mich Leute schwer verletzen und das weil kein Mensch 100% "gut" ist. Ich denke ich kann trotzdem das größte Arschloch wertschätzen. Die Würde des Menschen...
Ich mein... ich bin ganz zB stark gegen Verstümmelung von Verbrechern, wie sie es immernoch in manchen Ländern gibt, weil die auch wenn sie "böse" waren immer noch wertvoll sind. Ich bin für Gnade... und gleichzeitig für Gerechtigkeit (wenn Gnade augenutzt wird und um Andere vor den Übeltätern zu schützen (Freiherumlaufende Verbrecher sind ungerecht zu ihren Opfern)) Und trotzdem verliert kein Mensch, auch nicht der Böseste, das Recht würdig behandelt zu werden.
Gott liebt die Sünder, also die Bösen. Und der Vater vom verlohrenem Sohn hatt beide Sohne geliebt. den braven wie den verlohrenen.
Was macht es denn für einen Unterschied wenn man sagt "der Mensch da, der ist böse, aber ich hab ihn lieb", oder "der Mensch ist gut, den hab ich lieb?"
hi tuilin!
ich hab den verlinkten text gelesen und ich bin am nachdenken gerade.
also ich gehe erst einmal aus, dass jeder mensch erst einmal das 'gute' versucht.über das gut sein habe ich da nicht zu entscheiden, das tut Gott schon und ich glaube das reicht. der text spricht von gemeindeformen, die das menschenbild wiederspiegeln, und ich musste lächeln, echt.
es passt so zu deinem bild von gemeinde und dem versuch etwas anderes zu gestalten.
aber das sehe ich halt anders. es gibt bestimmte formen der gemeinde und es wird immer leiterschaft geben in einer gemeinschaft von menschen, die mit Gott unterwegs sind. das hat für mich nichts damit zu tun, dass alle menschen erst mal schlecht oder böse sind, sondern es ist ein prinzip, wie Gott gemeinschaft beschreibt und formt.
Gott liebt die menschen, jeden einzelnen von uns, wie könnte da einer schlecht oder böse sein.
ja Jesus hat das geschafft, claudia, er hat diese liebe umgesetzt und gelebt und er hat uns vorgelebt was wir zu tun haben.
ausstrecken nach Gottes liebe und diese liebe dann in die welt leben.
jeder mensch braucht die nähe Gottes und wie sollten uns darüber gedanken machen wie wir diese liebe umsetzen können anstatt menschen zu bewerten.
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