Infragrün

Juli 01, 2006

Wenn in uns selbst noch die Dunkelheit herrscht, indem wir uns ablehnen, wie können wir dann Licht für die Welt sein?

13 Comments:

At 02 Juli, 2006 09:31, Blogger micky said...

Der Anfang beginnt bei sich selbst!

 
At 02 Juli, 2006 22:38, Blogger HoSnoopy said...

Die Dunkelheit herrscht nicht wirklich, auch wenn sie da ist und uns beeinflußt, also (noch) vorhanden. Wenn tatsächlich die Dunkelheit in uns herrschen würde, würden wir noch ganz anders ticken, glaube ich.

 
At 03 Juli, 2006 11:37, Blogger micky said...

@hosnoopy

Also ich bin mir nicht ganz sicher, daß wir nicht anders ticken?!

Es heißt ja zur Endzeit daß die Finsternis sich breit machen wird, also wir dann anders ticken WERDEN...!

@ ab zur tanke

Der Patentplan, (wenn es einen gäbe!) bleibt "above top secret"!!!

Was hast Du denn erwartet?!

Außerdem denke ich, daß wir derartige Individualisten sind, daß es sowieso Illusion wäre!

Wer kennt denn sich selbst am besten?! Hmm?!

 
At 03 Juli, 2006 16:33, Anonymous Anonym said...

und um wieviel uhr passiert das ? war das nicht vor 100 jahren schon so ?

 
At 03 Juli, 2006 18:54, Blogger HoSnoopy said...

micky: Ich gehe einfach mal davon aus? ;-) Wobei ich dabei anmerken will, daß man als Christ nicht vorm Herrschen der Dunkelheit gefeit ist.

 
At 03 Juli, 2006 21:29, Blogger tuilin said...

Ich glaube schon, dass die Dunkelheit herrscht. Es herrscht eben das in einem, das man zulässt, würde ich mal so sagen.

 
At 03 Juli, 2006 21:44, Anonymous Anonym said...

Selbstannahme oder Selsbtbewusstsein hat aber auch oft mit Bestätigung zu tun. Denke, es ist ganz gut, wenn man andere bekräftigen kann, aufzeigen kann, was gut an ihnen ist. Wer immer nur eins aufn Deckel kriegt, wird immer das Gefühl haben, dass er in seinem Kampf um Selbstannahme gegen eine Wand rennt. Ihc bin nicht so der gute Lober, aber manchmal gelingt es mir auch.

 
At 03 Juli, 2006 21:46, Blogger tuilin said...

@ sandra: Da kann ich dir nur zustimmen. :)
Liebe und Annahme von den Menschen um einen rum sind entscheidend. Wenn man nie Liebe kennen lernt, wie soll man sie dann praktizieren?

 
At 03 Juli, 2006 21:48, Anonymous Anonym said...

Wann habt ihr das letzte Mal gelobt? Ihc heute meine kollegin, weil sie unser Schaufenster so schön dekoriert hat. :)

 
At 03 Juli, 2006 22:01, Blogger tuilin said...

:))
Hm, ich hab gestern einem Mädel gesagt wie toll sie singt und sie ermutigt, weiterhin Gesangsunterricht zu nehmen. *g*

 
At 04 Juli, 2006 12:46, Anonymous Anonym said...

Das geht schon, weil Gott ja bekanntlich immer die Loser und Freaks, Huren und Versager und sonstige Nullen für sich gebraucht hat. Sogar nen Dummschwätzer (Petrus), das ermutigt doch sehr :)

 
At 04 Juli, 2006 20:04, Blogger micky said...

Oh man C!

Was soll das denn?! Glaubst Du denn Petrus kam mit einem Silberlöffel voll Weisheit auf die Welt?

Er mußte auch sein Zeugs noch lernen! (Wie wir alle!!)

Und was ist aus ihm geworden?!

Er war gut genug, daß Jesus ihm sehr viel anvertraute! Und das obwohl er ihn 3 mal verleugnete!

Das nenne ich Gnadengabe!

 
At 05 Juli, 2006 23:46, Anonymous Anonym said...

Ich zitiere mal Paulus der genau dieses Problem kannte:

"15 Ich verstehe ja selber nicht, was ich tue. Das Gute, das ich mir vornehme, tue ich nicht; aber was ich verabscheue, das tue ich. 16 Bin ich mir aber bewußt, daß ich falsch handle, dann gebe ich damit zu, daß Gottes Gesetz gut ist. 17 Das aber bedeutet: Nicht ich selbst tue das Böse, sondern die Sünde, die in mir wohnt, treibt mich dazu. 18 Ich weiß wohl, daß der Mensch von Natur aus nicht gut ist. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. 19 Ich will zwar immer wieder Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch. 20 Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar, daß es die Sünde in mir ist, die mich zu allem Bösen verführt. 21 Ich mache immer wieder dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue das Böse. 22 Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen. 23 Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieser Widerspruch zwischen meiner richtigen Einsicht und meinem falschen Handeln beweist, daß ich ein Gefangener der Sünde bin. 24 Ich stelle also fest: Innerlich stimme ich zwar dem Gesetz Gottes zu, aber in meinen Taten folge ich dem Gesetz der Sünde. Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft7 befreien? Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus sind wir bereits befreit." Römer 7; 15-24

DAs ganze letzte Jahr habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt wie abartig ich doch bin. Bis ich solange mit Gott über die Sache geredet habe (das hat sich über das ganze Jahr gezogen) dass er mir durch Worte, Bibelstellen und Menschen gezeigt hat, dass seine Freiheit nicht ein Gefühl ist, sondern die Gewissheit, dass er für meinen Mist gestorben ist. Auch wenn ich ihn wieder tue und mich frage ob ich das überhaupt ernst meine. Sind wir dann kein Licht? Doch, das sind wir. Letztens hat mir erst einer ins Gesicht gesagt, dass ich anders bin. ruhiger und dass ich zu gewissen Dingen eine klare Meinung habe. Dass, obwohl ich alles andere als Sündlos bin. Halleluja Jesus saves me!

 

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